18. September 2007

We did it!


Am vergangenen Wochenende waren Angie und André aus der Schweiz zu Besuch an der Flensburger Förde und haben wahrgemacht, was sie sich all die Monate erträumt hatten: Einmal auf einer Schwester-db1 in einem ganz anderen Revier unterwegs zu sein.

Es war ein herrlich intensives Wochenende! Der Wind bescherte uns Segelbedingungen an der oberen Grenze des Machbaren: Bis zu 32 kn/h Wind brachten Segelsport pur! Das gereffte Großsegel hatte da nur zeitweise eine Chance. Meist stieben wir mit dem Vorsegel durch die Fördewellen.

Anfangs waren denn auch kaum weitere Segler auf der Förde auszumachen – bis wir in das Feld der Herbstwochen-Regatten gerieten. Schon da gab es für Angie jede Menge zu fotografieren. Sie hat mehrere hundert Fotos von der Tour gemacht – die allerschönsten rundum unser Treffen auf der „Skrutten“ seht Ihr in der Fotogalerie. Vielen, vielen Dank, Angie!

Das Programm war dicht (zu dicht?) – jeden Tag mehrere Häfen (Graasten, Hörup Hav, Sonderborg, Flensburg), dazu der salzige Wind und die tolle Herbstsonne. Es gab viel zu berichten über die Möglichkeiten der ach so unterschiedlichen Reviere („Lake Neuchatel“ in der Schweiz und dänische Südsee hier oben). Die vielen Feuerquallen riefen immer wieder ein leichtes Entsetzen bei den Gästen hervor – solch badefeindliches Getier gibt es in den schön warmen Schweizer Seen nicht.

Ausstattung und Zustand der jeweiligen db1 gaben Anlaß zu Diskussionen und Anregungen. André staunte über vier (statt drei) Treppenstufen, berichtete von seinem neuem Himmel im Salon und begutachtete den Vorschiffausbau. Und immer wieder Fragen, Fragen: Wie bist Du zum Segeln gekommen? Warum schlaft Ihr kaum noch auf dem Schiff? Ist es immer so windig und kalt bei Euch? Wie kommt man gerade zu so einem Schiff?

Es war wirklich prima mit diesen freundlichen, neuen Schweizer Freunden! Kein Zweifel, daß wir uns wiedersehen und dann neuerlich die db1-Welt aufmischen: Wen besuchen wir als nächstes?

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