28. Dezember 2007

Grogtörn Skrutten am 2. Weihnachtstag

Fünf ganz Unbeirrbare machten sich am 26. Dezember zum ersten "Grogtörn" der Skrutten mit Ziel Ochseninseln auf. Mit Peter als Skipper (Wolfgang kränkelte zuhause vor sich hin) galt es, einen neuen Text auf die Capri-Fischer zu ersinnen und einzuüben. Mit dieser Beschäftigung trotzten alle dem Nieselregen und Südwestwind und sangen sich warm.






Hier kommt der abgewandelte Text:


Songtext Grogtörn 2007
Melodie: „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“
Text: Peter, Hans, Britta, Gesa, Nicol


Wenn bei Kohage die rote Sonne in der Förde versinkt
und der Grogkessel summend sein weihnachtliches Lied anstimmt.
Dann hüpft unser Herz in unserer breiten norddeutschen Brust,
so dass der Gaumen vom Kielschwein juckt.

Schöne, schöne, schöne Marie,
versauf mir nie,
lass mir den Grog bis morgen früh!

Damit haben wir die 4 Bestandteile fast verarbeitet, nur zu „Alten Schiffen“ fiel uns nichts ein, wie auch auf einer modernen Dehler.

Ein Bericht über den Grogtörn erscheint demnächst im "Hafenblatt": www.hafenblatt.de

18. September 2007

We did it!


Am vergangenen Wochenende waren Angie und André aus der Schweiz zu Besuch an der Flensburger Förde und haben wahrgemacht, was sie sich all die Monate erträumt hatten: Einmal auf einer Schwester-db1 in einem ganz anderen Revier unterwegs zu sein.

Es war ein herrlich intensives Wochenende! Der Wind bescherte uns Segelbedingungen an der oberen Grenze des Machbaren: Bis zu 32 kn/h Wind brachten Segelsport pur! Das gereffte Großsegel hatte da nur zeitweise eine Chance. Meist stieben wir mit dem Vorsegel durch die Fördewellen.

Anfangs waren denn auch kaum weitere Segler auf der Förde auszumachen – bis wir in das Feld der Herbstwochen-Regatten gerieten. Schon da gab es für Angie jede Menge zu fotografieren. Sie hat mehrere hundert Fotos von der Tour gemacht – die allerschönsten rundum unser Treffen auf der „Skrutten“ seht Ihr in der Fotogalerie. Vielen, vielen Dank, Angie!

Das Programm war dicht (zu dicht?) – jeden Tag mehrere Häfen (Graasten, Hörup Hav, Sonderborg, Flensburg), dazu der salzige Wind und die tolle Herbstsonne. Es gab viel zu berichten über die Möglichkeiten der ach so unterschiedlichen Reviere („Lake Neuchatel“ in der Schweiz und dänische Südsee hier oben). Die vielen Feuerquallen riefen immer wieder ein leichtes Entsetzen bei den Gästen hervor – solch badefeindliches Getier gibt es in den schön warmen Schweizer Seen nicht.

Ausstattung und Zustand der jeweiligen db1 gaben Anlaß zu Diskussionen und Anregungen. André staunte über vier (statt drei) Treppenstufen, berichtete von seinem neuem Himmel im Salon und begutachtete den Vorschiffausbau. Und immer wieder Fragen, Fragen: Wie bist Du zum Segeln gekommen? Warum schlaft Ihr kaum noch auf dem Schiff? Ist es immer so windig und kalt bei Euch? Wie kommt man gerade zu so einem Schiff?

Es war wirklich prima mit diesen freundlichen, neuen Schweizer Freunden! Kein Zweifel, daß wir uns wiedersehen und dann neuerlich die db1-Welt aufmischen: Wen besuchen wir als nächstes?

1. September 2007

Mitsegeln - wie geht das ?


Garnicht schwierig! Natürlich kann ich erstmal nur für die Skrutten-Crew sprechen - interessierte Probe-Mitsegler sind hier willkommen! Und wenn sich die feste Mannschaft auf diese Weise erweitert – umso besser!

Welche Voraussetzungen gibt es, damit jemand mitsegeln kann? Ausgiebige Segelerfahrungen, -ausbildungen oder gar Segelscheine sind nicht erforderlich. Gut ist es natürlich schon, wenn der potentielle Mitsegler ein wenig weiß, auf was er sich da einläßt. Aber gelegentlich machen wir auch aus blutigen Anfängern heißhungrige Segelfreaks! Körperliche Fitness ist wichtig. Zwar veranstalten wir keinen Hochleistungssport auf dem Schiff, aber es kommt vor, daß urplötzlich kräftig angepackt, gezogen, abgehalten, gesprungen werden muß. Na ja, alles machbar für Menschen mit normaler Konstitution.

Wie läuft das ganze ab? In aller Regel segeln wir die Wochenenden von Freitag nachmittag bis Sonntag abend. Tagestouren sind eher selten bei uns. Es sind genügend Schlafplätze an Bord (bis zu 9 haben wir gezählt). Ein Klo ist vorhanden, ansonsten nutzen wir die sanitären Einrichtungen in den Häfen – Ankern ist eher die Ausnahme. Wir verpflegen uns selbst, d.h. wir sprechen vorher ab, wer welchen Teil des Esseneinkaufs übernimmt. Die Kosten dafür teilen wir ebenso wie das Hafengeld und evtl. Tanken und Campinggas. Außerdem bitte ich um eine allgemeine Kostenbeteiligung (für Reparaturen, Sommer- und Winterliegeplatz, Versicherung etc.) in Höhe von 10,- Euro pro Person und Nacht.

Auf was lasse ich mich als Mitsegler ein? Auf das große Abenteuer? Sicher nicht! Obwohl – es ist wirklich toll, wenn es gelingt, auch die kleinen oder ungewöhnlichen Begebenheiten als Abenteuer zu sehen, wie z.B. ein punktgenaues nächtliches Ankermanöver.







Sicherheit wird groß geschrieben! Es sind ausreichend Signalmittel für den Notfall vorhanden, Ein aktuelles Funkgerät und Schwimmwesten, die auch konsequent während des Segelns getragen werden. Es gilt das „Kapitänsprinzip“, d.h. ohne wenn und aber, daß der Skipper letztlich bestimmt, was zu tun ist. Ohne diese Regel gibt es keine ausreichende Sicherheit an Bord. Die Mannschaft kann sich aber sehr weitreichend einbringen – keine Angst!

Was kann aber trotzdem passieren? Die große Flaute ist noch am leichtesten zu meistern (einfach auf Wind warten!). „Schlechtes“ Wetter – gibt es eigentlich nicht. Auf dem Wasser erlebt man solches meist ganz anders als an Land. Außerdem ändert sichs oft und schnell. Nur zuviel Wind hält uns im Hafen. Brüllende Sonne – Sonnenmilch nicht vergessen. Zur Not spannen wir unser Sonnensegel auf.

Gelegentlich soll es vorkommen, daß dem einen oder anderen ein wenig schummrig wird – wir begegnen dem meist mit Diskussionen über die Entstehung von Seekrankheit ... Im Ernst – gegen solches Unbilden gibt es kein Patentrezept. Nur Ausprobieren schafft Gewißheit! Leider gibt es auch mal Touren, auf denen die Technik versagt und Hafentage für die Reparatur eingelegt werden müssen. Ein „Rundumsorglospaket“ können wir nicht anbieten. Da hilft nur Geduld und Verständnis.

Welche Perspektiven bietet das Mitsegeln auf der „Skrutten“? Nun, wenn den Gästen diese Art zu segeln gefällt, und die „Chemie“ stimmt, kann aus dem Gast ein Mannschaftsmitglied werden. Voraussetzung ist dann die Beteiligung an den anfallenden Arbeiten zur Erhaltung des Schiffes. Wir sind bereit, alles Wissen über das Segeln weiterzugeben und nach 2 oder 3 Jahren und der bestandenen Sportbootführerscheinprüfung kann das Schiff auch für eigene Touren ausgeliehen werden, ja auch eine echte Beteiligung an Skrutten ist sicher möglich. Schön wäre es, wenn Ihr auch Lust hättet, den Austausch unter den db1-Seglern zu fördern.

Auf denn – wann fährst Du mit?

19. Juli 2007

Skrutten trifft Chrismani


Ankern vor Langör - der Hafen rettungslos überfüllt, die Mädels schlecht gelaunt und Feuerquallen überall - trotzdem, es half ja nichts, Ankern war angesagt. Erfrischungsbad war für den Skipper ohne "Infektion" verlaufen - da wurde das Schwesterschiff "Chismani" aus Großenbrode gesichtet. Es handelt sich um eine db1 mit 17,50 m db2-Mast, wie uns der Skipper bei einem Besuch am Abend mit Schlauchboot berichtete. Leider hatten sie Pech mit ihrem Rod-Vorstack, das bei den heftigen Winden in den vergangenen Tagen gebrochen war. Jetzt konnte es also nur mit Motor gen Heimat gehen.

Vielleicht meldet sich der Eigner mal auf dieser Seite?

16. Juli 2007

Marstal - Nyborg: Ein Tag Sommertour Skrutten 2007


Zwei Stunden nach Weckerklingeln (7.00) lozukommen, ist ein guter Schnitt! Wir werden belohnt mit stetem, kräftigen Wind aus Ost, der uns ganz relaxt mit der Fock über den flachen Venegrund kreuzen läßt. Ich nehme mir fest vor, dieses Jahr Lea die Segeltheorie näher zu bringen. Weil sie ja jetzt schon so viele Sommer mitgesegelt ist, wirds langsam Zeit!

Auf Höhe von Ristinge ists zwar tiefer, aber es wird doch zu langweilig und das Großsegel wird hochgezogen. Die Brückendurchfahrt bei Rudköbing schaffen wir aufgrund des direkten Gegenwindes nur mit Motor. Zum Kegelsetzen sind wir zu faul.

Der Wind dreht munter hin und her, aber wir nehmens locker, kochen Kamillentee und Süppchen für Lise, lassen die Automatik steuern und feiern letztlich noch Badefeste mit weiteren Surfversuchen. Mit den Beispielen bei Youtube (Stichwort "halyard") kommen wir aber noch nicht ganz mit.

Bei der Nyborg-Ansteuerung gibts heiße Diskussionen, in welchen Hafenteil der WLAN-Empfang am besten sein wird. die Mädels wollen dahin, "wo mehr los ist" und setzen sich durch. Alle drei mit leichtem Sonnenstich - landen wir sicher in der Box. Rundherum die typisch neudänischen Ferienanlagen mit Wasserblick. "Los" ist hier nichts, aber den WLAN-Sender können wir uns aussuchen ...

28. Juni 2007

Noch einer !

He, bei der aktualisierung dieser Seite bin ich durch die Google-Blogsuche mal wieder fündig geworden. Diesmal habe ich einen portugiesischen db1-Segler entdeckt, der ganz begeistert von seinem Schiff erzählt und richtig an dem guten Stück hängt. Schaut selbst unter: www.elbaco.blogspot.com (habe ich auch in die link-Liste rechts gestellt).

Ich habe ihn angeschrieben und um Bilder und einen Beitrag gebeten. Bin gespannt, was er zu berichten hat. Wäre ja toll, wenn wir bald eine parallele Seite in englisch hinkriegen würden, gelle!

21. Juni 2007

Neuzugang aus Warnemünde

Hallo zusammen,
nach der Anzeige von SKRUTTEN in der Yacht und der Besichtigung der
Homepage habe ich ein paar technische Fragen an Wolfgang gestellt und
prompt diese Seite empfohlen bekommen.

Zu mir/uns:
seit 3 Jahren 50/+4 x 12,5 % Eignergemeinschaft, deren erste 50%
jetzt herausgelöst sind, LP Rostock/Warnemünde
Schiff: "exorbitante", GER 3337, ehemalige Schini 7

Wir (die 4x...) überlegen gerade, ob wir das Schiff behalten wollen,
oder am Markt platzieren (einen neuen Irren suchen )
Ich persönlich bin immer noch ganz begeistert von den
Segeleigenschaften, obwohl man ab 20 cm Welle nicht mehr aufrecht
über Deck gehen kann, der Urlaub zu zweit recht anstrengend ist , der
Schimmel nur dank Clorix im Zaum zu halten ist und der Rennwert bei
jeder Regattateilnahme von vornherein für schlechte Laune sorgt..
usw. usw. usw.
Das soll als ganz kurzes Hallo eigentlich reichen, ich versuche
gleich noch ein Foto hochzuladen und freuce mich auf neue Kontakte!!!

Heiko

18. April 2007

Die neue db1 auf der Flensburger Förde

Hallo,

nun gehören wir auch zu den Verrückten, die sich eine db1 gekauft
haben. Unser Boot lag 5 Jahre auf Fehmarn in der Halle und wurde von
uns jetzt wieder aktiviert.

wir freuen uns über den einen oder anderen netten Kontakt zu euch.


Gruß aus Flensburg


Magarete und Oliver

16. April 2007

Antwort von André an Ilias

Hello Ilias

I have also a db1. It has a lake rigging - which means my mast is about 1,5m
higher than the standard rigging.

X-Yachts of Denmark could help me. when I had to replace a rod once.

At the end however, you propably need a rigg-manufacturer localy, where you
have to send a sample what you need.
Try to use an expert who knows what rod riggs are, otherwise you may have a
problem.

Keep me up to date - if needed I can search for the adress of the
manufacturere I used at that time.

Please reply to my e-mail adress under: sailingbea@hotmail.com

best regards
André

15. April 2007

e-mail from greece

dear fellow db1 owner

I also own a db1. I am sending this message because I face a puzzling
situation and I am in need of help in order to understand what is
going on.
I am not the first owner of my boat and I don't know wether previous
owners have made changes in the rigging.Right now there are rod spars
with diameter 5mm and 6mm. The problem is that when I have tried to
change them the provider told me that the mast terminals existing
now, are not suitable (they are too small for the diameter of the
spars). Furthermore the terminals he suggested don't seem to fit in
the mast holes.
I would appreciate it if you can give me some information regarding
the following:

Do you have the original mast?

Did you have a similar problem in the past?

Do you know what was the original rigging (material and diameter) of
the db1 (lower,inner, upper and forestay)?

What kind of spars do you have now?

I am at your disposal for any information from my part.
I would like to thank you for reading this message and I am looking
forward to hearing from you.

best regards

ilias boultzis

2. April 2007

Anfrage aus Griechenland und neue db1 auf der Flensburger Förde

Schon wieder hat mich eine Anfrage eines db1-Aktiven erreicht. Diesmal ist es Ilias aus Griechenland. Ich habe ihn schon gefragt, ob er hier ein paar Bilder seiner db1 beisteuern mag. Zuerst aber bittet er um die Mithilfe bei seinem Rigg-Problem. Ich habe sein mail als Beitrag eingestellt. Es wäre schön, wenn Euch dazu was einfällt und Ihr ihm kurz schreiben könntet. Ganz super wäre es auch, wenn sich jemand den Übersetzungen hier widmen würde – das kriege ich einfach nicht gut hin. Wer ist fit genug in Englisch? Schließlich sollen ja alle teilhaben an unserem Austausch.

In Flensburg gibt es jetzt auch eine weitere db1 - ein „Import“ von Fehmarn. Ich hab mit dem Eigner schon gesprochen und auch er ist an einem Austausch über unsere group interessiert.

Endlich ist die Winterlagerzeit zuende und Skrutten schwimmt wieder munter in der Förde. Morgen geht es ans Maststellen und Ende April starten wir unsere erste Tour.

Diesmal habe ich eins der ältesten mir bekannten db1-Bilder hier eingestellt. Habt noch „klassische“ Fotos?

30. März 2007

Fotos von Timo

Jetzt gibt es Bilder von einer weiteren db1 in unserer yahoogroup. Timo
wird demnächst wohl noch selbst etwas zu seinem Schiff schreiben. Auf
jeden Fall freuen wir uns schon mal auf einen neuen db1-Segler im Forum!

Der Frühling hält mit großen Schritten Einzug und morgen gehts bei uns
ans Unterwasserschiff und eine neue Politur soll die Außenhaut auch
bekommen. Wie weit seit Ihr mit der Winterarbeit? Wann gehts ins
Wasser? (André überwintert mit seinem Schiff ja sowieso im See, hörte
ich).

Wenn alles gut geht, gibst im Frühsommer den ersten "Reviertausch"
zwischen André und mir bzw. das erste Treffen in Flensburg und in der
Schweiz. Darauf bin ich schon mächtig gespannt!

Sollten wir eigentlich hier ab sofort auch besser englisch schreiben?
Würde mir ja schwerfallen, aber schließlich sollen Thierry und Daniel
ja auch mitlesen können. Was meint Ihr?

15. Januar 2007

André ist dabei !

Hallo
Das wäre toll. Ich
wäre jedenfalls dabei - wer macht sonst noch mit?

Mein Schiff kann man auf www.sailingnetworks.com einsehen.

Gruss
André

14. Januar 2007

Es geht los: Die db1-Segler versammeln sich hier langsam

André aus der Schweiz ist neu auf dieser Seite. Er segelt ebenfalls
eine db1. Mit Thierry aus Frankreich sind wir hier schon zu dritt.
Vielleicht schaffen wir ja einen Austausch, gegenseitige Besuche und
sogar gemeinsame Segeltörns!

2. Januar 2007

André stellt sich vor

Ich heisse André und wohne in der Schweiz.Ich besitze eine db1 -
deshalb bin ich auf diese Seite gestossen.

Ich würde mich auf ein Zeichen freuen, um zu erfahren, was mit Eurer
db1 so läuft.

Grüsse
André